
für die IV Internationale
Opel ist kein Einzelfall!
Regierung, Opposition und Bosse haben eine Großoffensive gegen die von uns Arbeitern hart erkämpften sozialen Errungenschaften gestartet. Arbeitslose werden kriminalisiert und zur Zwangsarbeit für 1€ pro Stunde verurteilt. Dies drückt nicht nur auf die Löhne, sondern führt auch dazu, dass der/die welche/r den Job vorher zum Tariflohn gemacht hat, auf die Strasse gesetzt wird. Genausowenig wie der Arbeitslose dafür kann, dass der andere seinen Job verliert, sind die Arbeiter im Ausland daran schuld, dass die Bosse mit Verlegungen der Betriebe dorthin drohen. Diese Angriffe auf Arbeiter und Arbeitslose sind das Ergebnis einer ganzen Reihe verlorener und verratener Arbeitskämpfe, deswegen:
- durchhalten und kein Nachgeben
: wie wir beim Metallerstreik im Osten, bei Daimler-Chrysler, Siemens und Karstadt gesehen haben, gehen die von den Gewerkschaftsführungen mit den Bossen ausgehandelten „Kompromisse" immer nur zu Lasten der Arbeiter.daher:
- Keine Verhandlungen hinter geschlossenen Türen
- Keine faulen Kompromisse
- Über Verhandlungsergebnisse sollte in Betriebsversammlungen abgestimmt werden
Nachgeben bringt nichts, nur wer kämpft und streikt kann gewinnen!
Dafür brauchen wir nicht nur die Solidarität der Bevölkerung, sondern auch die Solidarität aus anderen Werken! Deswegen:
- Peters und Huber sollen sofort zum unbefristeten Solidaritätsstreik in der ganzen Automobilindustrie aufrufen!
Dieser muss der Auftakt für einen Generalstreik aller Arbeiter gegen die großangelegte Vernichtung von Arbeitsplätzen, Hartz IV und Agenda 2010 sein.
Die wirtschaftliche Krise wurde von den Bossen verursacht, nun sollen sie die Kosten dafür tragen
Jede Schlacht, die wir gewinnen stärkt unsere Position im Kampf gegen die Angriffe der Bosse und ihrer Regierungen.
Der Kampf der Opelaner ist unser aller Kampf, wir sind alle Opelaner!
www.ft-europa.org oder www.ft.org.ar