| .Deutschland |
| Bruch des Status Quo -
Zuspitzung des Klassenkampfes in Deutschland |
Der von der deutschen Bourgeoisie und
ihrer Regierung mit dem Segen von Opposition und Kirche (sowohl
katholischer als auch protestantischer) iniziierte Generalangriff
auf die historischen Errungenschaften der Arbeiterbewegung -Sozialkahlschlag-
zielt darauf ab, die relative Produktivität der Arbeit durch die
Erhöhung der Arbeitsstunden und die Verelendung der Lohnabhängigen
sowie durch die Verelendung von großen Teilen der Bevölkerung zu
steigern. Angesichts der, durch den Hegemonieverlust des amerikanischen
Imperialismus bedingten interimperialistischen Spannungen, verfolgt
die deutsche Bourgeoisie das strategische Ziel, die Arbeit zu verbilligen,
um ihren Aktionsradius Radius erweitern zu können. Aufgrund ihrer
Macht und wirtschaftlichen Stärke ist sie dazu berufen die Angriffe
gegen die Errungenschaften der europäischen Arbeiter zu führen.
Dazu muss sie sich aber erst von der Last des deutschen "Sozialstaates"
und seiner Kosten befreien.
lesen |
| |
| Flyer verteilt bei Opel-Bochum |
| Opel ist kein Einzelfall! |
Regierung, Opposition und Bosse haben
eine Großoffensive gegen die von uns Arbeitern hart erkämpften sozialen
Errungenschaften gestartet. Arbeitslose werden kriminalisiert und
zur Zwangsarbeit für 1€ pro Stunde verurteilt. Dies drückt nicht
nur auf die Löhne, sondern führt auch dazu, dass der/die welche/r
den Job vorher zum Tariflohn gemacht hat, auf die Strasse gesetzt
wird. Genausowenig wie der Arbeitslose dafür kann, dass der andere
seinen Job verliert, sind die Arbeiter im Ausland daran schuld,
dass die Bosse mit Verlegungen der Betriebe dorthin drohen. Diese
Angriffe auf Arbeiter und Arbeitslose sind das Ergebnis einer ganzen
Reihe verlorener und verratener Arbeitskämpfe
lesen |
| |
| Flyer verteilt bei der Montagsdemo in
Leipzig |
| Weg mit Hartz IV und Agenda
2010 |
Die Kapitalisten und ihre Regierung versuchen
uns zu betrügen. Arbeitszeitverlängerung und Kürzungen führen nur
zu einer Verschlechterung der allgemeinen Lebensbedingungen, zu
einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit und einer Verarmung
der Arbeiter sowie der Arbeitslosen, der Rentner und der Alleinerziehenden.
lesen |
| |
| Offener Brief An alle trotzkistischen
Organisationen, die sich auf die politische Unabhängigkeit der Arbeiter
berufen |
| ES IST NOTWENDIG EINE EINHEITLICHE
KAMPAGNE GEGEN DEN "MINISTERIALIMUS" ZU STARTEN |
Mit der Kabinettsbildung der Lula Regierung
in Brasilien hat Miguel Rosseto, eines der wichtigsten Vertreter
von Democracia Socialista (Sozialistische Demokratie), Mitglied
der internationalen Strömung Vereingtes Sekretariat, das Ministeramt
für landwirtschaftliche Entwicklung angenommen. Wie es von einem
Minister der Verwaltung eines beliebigen kapitalistischen Staates
nicht anders zu erwarten wäre, Rosseto ist Bestanteil der von Lula
gegen die Arbeiter geführten Politik einschließlich der brutalen
Unterdrückung der in der Landlosenbewegung sem-terras organisierten
Arbeiter während die o.g. Legislaturperiode. Der Fall Rosseto ist
nichts anders als der Einbruch des "Ministerialismus" in den Reihen
der trotzkistischen Bewegung.
lesen |
| |
| Kuba |
| Überlegungen über seine
Geschichte und Gegenwart |
Die kubanische Revolution hat wieder
einen wichtigen Platz in der lateinamerikanischen und internationalen
Politik seit ihrer Einbeziehung in die sogenannte „Achse des Bösen"
durch die Regierung Bush und weil es in den politischen Regimen
der wesentlichen herrschenden Klassen im Süden Amerikas einen Wechsel
gegeben hat. Fidel Castro hat als Ehrengast die Amtseinführung von
Lucio Gutierrez in Ekuador, Nestor Kirchner in Argentinien und Lula
da Silva in Brasilien gefeiert. Andererseits ist durch die kürzlichen
Erschießungen von drei Schiffsentführern und die Verurteilung dieses
Ereignisses durch Intellektuelle, die sich bis vor Kurzem sehr zu
ihrer Verbindung zum Castrismus bekannt haben, die Diskussion über
den Charakter des kubanischen Regimes an erste Stelle gerückt. Gleichzeitig
zeigt die Neuordnung unter den kubanischen Dissidenten, wo sich
ein Sektor hervorhebt, der nicht zu den Würmern von Miami gehört,
um die sogenannte Nachfolge von Fidel Castro auf der Insel zu erlangen,
die in den imperialistischen Medien und von der Opposition zum castristischen
Regime der Übergang genannt wird, die Wichtigkeit davon.
lesen |
| |
Theorie
Trotzki und Gramsci |
| Ein posthumer Dialog |
Antonio Gramsci, wie Trotzki , war ein
Erbe des Denkens der Komintern vor ihrer stalinistischen Entartung.
Diese war die bedeutendste revolutionäre Organisation der Arbeiterklasse,
die jemals existierte: der Marxismus in der Offensive. Während heute
der Trotzkismus nur noch eine sehr schwache Kontinuität mit jener
revolutionären Bewegung der Vorkriegszeit aufweisen kann, erfuhr
die Theorie von Gramsci ein noch bitteres Schicksal. Nach dem II
Weltkrieg wurde Gramscis Gedanke von der italienischen KP von Palmiro
Togliatti und später vom Euro-Kommunismus aufgegriffen, um eine
Strategie zu formulieren, die offen das bürgerliche Regime unterstützte
(eine theoretische Operation, die der Stalinismus mit dem Vermächtnis
Trotzkis niemals hätte erfolgreich durchführen können); heutzutage
weitverbreitete Lektüre in akademischen Kreisen, benutzt von allerart
Karrieristen und Regierungsbeamten.
lesen |
| |
| Die Theorie der Revolution nach Trotzki
und nach Gramsci |
| Permanente Revolution oder
Stellungskrieg |
Man weiß, dass im November 1917, als
Lenin und die Mehrheit der Partei sich der Position Trotzkis angenähert
hatten und versuchten eine industrielle Regierung in Gang zu bringen
als sich nur an der politischen Regierung zu beteiligen, Sinowjew
und Kamenew starr auf der traditionellen Position der Partei beharrten
und sich für eine revolutionäre Koalitionsregierung einsetzten,
sie deswegen aus dem Zentralkomitee ausschieden und kurz davor waren
mit der Partei zu brechen.' Wenn man diese Äußerung Gramscis betrachtet,
oder andere die in dieselbe Richtung gehen , könnte man zu der voreiligen
Annahme kommen, dass er was die Diskussion um die Sowjetunion um
1924 herum angeht, eine mit der Theorie der Permanenten Revolution
solidarische Position vertreten habe. In Wirklichkeit jedoch treten
seine Differenzen mit der Theorie von Trotzki wenn man von dieser
Einschätzung der Lage in Russland absieht an einigen Stellen deutlich
zu Tage.
lesen |
| |
| Frauen |
| Doppelte Arbeitszeit,
doppelte Fesseln |
In einer Zeit hoher Arbeitslosigkeit,
wie wir sie derzeit erleben, klingt es paradox, dass viele Menschen
unter den Folgen von Überlastung leiden: 50%der männlichen Beschäftigten
sind überlastet. Für sie ist das Lohneinkommen (pro Stunde) deutlich
geringer. Unter den arbeitenden Frauen ist die Überlastung, statisch
nicht so hoch, sie liegt bei 28% der weiblichen Beschäftigten. Aber
in diesen Zahlen fehlen die Stunden der Hausarbeit, die zu einer
Verdoppelung oder manchmal sogar zu einer Verdreifachung der Arbeitszeit
führen.
lesen |
| |
| Deutschland |
| Aufruf zur kritischen
Wahlunterstützung für die PSG bei der EU-Wahl |
Die Trotzkistische Fraktion-Vierte Internationale
ruft dazu auf, bei der Wahl zum EU-Parlament die Stimme der Partei
für Soziale Gleichheit PSG zu geben. Diesen Schritt tun wir
nicht, weil wir mit Theorie und Praxis der PSG und ihres Internationalen
Komitees IK, das sich fälschlicherweise und autoproklamatorisch
als 4. Internationale ausgibt, einverstanden wären. Aber obwohl
die PSG nur ein sehr unvollkommener Ausdruck der Suche nach einer
Alternative zum Reformismus ist, der mit Rentenreform, Hartzreformen,
Gesundheitsreformen und den Kriegen gegen die Völker Jugoslawiens
und Afghanistans immer mehr sein arbeiterInnenfeindliches Gesicht
zeigt, kann eine Stimme für sie doch Ausdruck des sozialen
und klassenmäßigen Protestes sein. (...)
lesen
|
| |
| Italia |
| Der Frühling in Melfi |
"Der Anfang einer
neuen Geschichte", "Sieg in Melfi", "Frühling
in Melfi" so titelten die Zeitungen der italienischen Linken,
nach dem Triumph der Arbeiter der Fiat. Einundzwanzig Tage dauerte
der Kampf mit radikalisierten Mitteln, wie z.B. Streiks, Massenversammlungen,
Streikposten vor den Toren der Fiat und Zusammenstöße
mit der Polizei und solidarische Streiks auf der ganzen Halbinsel.
Vor dem Hintergrund der breiten Ablehnung der italienischen Beteiligung
am Irakkrieg, einer tiefen wirtschaftlichen Krise, der Zunahme der
sozialen Proteste und einer allmählichen Zermürbung der
Berlusconi Regierung, hat sich die italienische Arbeiterklasse wieder
in den Mittelpunkt der politischen Szene gestellt. Einige Medien
haben berichtet, dass dies nach 25 Jahren das erste Abkommen bei
Fiat ist, in dem die Forderungen der Arbeiter und nicht nur die
der Bosse berücksichtigt worden sind.
lesen |
| |
Irak
|
Irakische Arbeiterklasse |
| Zwischen den Mahlsteinen
von Imperialismus und islamistischen Fanatismus |
Der von dem Priester Moqtada al-Sadr
angeführte Aufstand gegen die US-Besatzer, genau wie die breite
Unterstützung, welche die Hamas aufgrund ihres Kampfes gegen
die Unterdrückung durch den israelischen Staat unter den Palästinensern
genießt, zeigt wieder einmal, dass der tiefe Antiamerikanismus
der arabischen und moslemischen Massen durch den sogenannten "politischen
Islam" erfolgreich kanalisiert wird. Dieser verfolgt die reaktionäre
Strategie der Gründung theokratischer Staaten, deren Verfassung
auf dem Koran beruhen sollen.
Die explosionsartige Ausbreitung dieses militanten Islams hat ihren
Ursprung in den letzten beiden Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts,
wenn man die iranische Revolution von 1979 als Bezugspunkt nimmt,
und seine Wurzeln liegen im Scheitern des bürgerlich- arabischen
Nationalismus und der Unterordnung der herrschenden Eliten unter
den Imperialismus.
lesen |
| |
| USA |
| Es stinkt nach Fäulnis … in Washington
|
Wiedereinmal, wie ein Gespenst, sind
die Folgen des Irakkriegs und dem sogenannten "Krieg gegen den Terrorismus"
wieder Topthema auf der Ebene der internationalen Politik. Dies
schafft wieder eine enorme Quelle für Spannungen zwischen den verschiedenen
imperialistischen Ländern und den USA sowie innerhalb der einzigen
weltweiten Superpower. Die terroristischen Attentate vom 11. März
in Madrid und die angekündigte Entscheidung des zukünftigen spanischen
Premierministers, das spanische Militärkontingent aus der Besatzungsarmee
im Irak zurückzuziehen, falls diese nicht von der UNO unterstützt
würde. zeigte wieder die Schwäche der "Koalition" auf, welche die
nordamerikanischen Truppen unterstützen. Angesichts dieser geladenen
internationalen Lage, die Vorwürfe die zwischen der Bush Regierung
und dem Exberater im Kampf gegen den Terrorismus, Richard Clarke,
während der öffentlichen Anhörungen vor der parlamentarischen Kommission
ausgetauscht werden, die die Verantwortung und die Fehler untersucht,
welche möglicherweise die Anschläge vom 11. September 2001 hätten
vermeiden können, haben die Gemüter in Washington weiter erhitzt.
lesen |
| |
| Mittlerer Osten |
| Die Ermordung Ahmed Yassins und der
israelische Staatsterrorismus |
Am 22. März hat das israelische Militär Ahmed Yassin,
den Gründer und geistigen Führer der palästinensischen islamischen
Organisation Hamas, brutal ermordet, just als er eine Moschee in
Gaza verließ. Die Regierung Sharon rechtfertigte die kriminelle
Vorgehensweise des israelischen Staates als Bestandteil des "Kriegs
gegen den Terror", ihres Alliierten Bush. Seit Beginn der zweiten
Intifada im September 2000, setzt der israelische Staat auf die
gezielte Ermordung von Anführern und Aktivisten. Diese werden von
Apache Hubschraubern und F 16 Kampfjets aus, welche die USA freundlicherweise
dem israelischen Staat zur Verfügung stellen, mit Raketen beschossen.
In den letzten drei Jahren hat Israel bereits mehr als 150 Anführer
der Intifada "hingerichtet" und insgesamt sind mehr als 2500 Palästinenser
ermordet worden, viele von ihnen Kinder.
lesen |
| |
| IV. Internationale |
| An die Organisationen der MRCI (Bewegung
für die Wiedergründung der Vierten Internationale) |
Vom 20. bis 22. April 2004 habt ihr, die MRCI, zu
einer offenen Konferenz in Buenos Aires, Argentinien, für die Wiedergründung
der IV. Internationale aufgerufen/eingeladen. In der Einladung ruft
ihr, "alle Kämpfer der Avantgarde und revolutionären Organisationen
der klassenbewussten Linken auf, sich uns in der Diskussion und
Ausarbeitung des Programms und der Perspektiven für die Wiedergründung
der IV. Internationale anzuschließen". Wie wir in Eurem Schreiben
lesen konnten, beruht die Einladung auf den vier Grundprinzipien,
auf die sich die MRCI gründet: Die Aktualität der sozialistischen
Revolution und der Diktatur des Proletariats, dem Kampf gegen die
Klassenkollaboration, der Notwendigkeit der sozialen bzw. politische
Revolution in den ehemaligen Arbeiterstaaten und der Strategie des
Kampfes gegen den Kapitalismus, die auf einen Programm von Übergangslosungen
aufgebaut ist.
lesen |
| |
| Spanien |
| Spanien kündigt turbulente Zeiten an |
| Das brutale Attentat vom 11. März in Madrid und die
dramatischen Entwicklungen danach, welche zu einem vollkommen unerwarteten
Sieg der PSOE (Partido Socialista Obrero Español) geführt haben,
werden wichtige Konsequenzen haben, in Spanien genauso wie auf internationaler
Ebene. Die Niederlage der Volkspartei (PP) von José María Aznar,
ist ein herber Schlag für Bushs Strategie, der damit einen wichtigen
Alliierten für seine kriegstreiberische Politik verloren hat und
das zu einem Zeitpunkt, zu dem seine Präsidentschaft durch die Manipulationen
und Lügen in Frage gestellt wird, mit denen er den Irakkrieg gerechtfertigt
hat. |
| lesen |
| |
| Spanien |
| Die Attentate von Madrid, die Antikriegsbewegung
und die Position der revolutionären Sozialisten |
Wir, die internationalistischen Revolutionäre der
FT verurteilen das brutale Attentat vom 11. März und wir solidarisieren
uns mit den Familien der Opfer die nichts mit der reaktionären Politik
Aznars zu tun hatten, die zum größten Teil Arbeiter, Einwanderer
und Studenten waren. Weit entfernt von der Heuchelei der Führer
der imperialistischen Länder wie Bush, Blair, Chirac, Prodi, Berlusconi
etc., die mit großen Krokodilstränen die Anschläge beklagt haben
und jetzt darüber diskutieren wie sie ihre Antiterrorpolitik ausfeilen
können.
lesen
|
| |
| Haiti |
| Nach dem Sturz von Aristide: |
| Imperialismus raus aus Haiti |
Einen Tag nachdem er das Land unter unklaren Umständen
verlassen hatte, warf der haitianische Ex-Präsident aus seinem
vorübergehenden Exil in der Zentralafrikanischen Republik der
Regierung George Bushs vor, seinen Sturz inszeniert zu haben. Nach
seiner Version haben ihn amerikanische Soldaten dazu gezwungen,
zurückzutreten und an Bord eines Flugzeuges zu steigen, dass
ihn nach Afrika brachte.
lesen
|
| |
| Haiti |
| Hurrikan in der Karibik |
Die frühere Insel Santo
Domingo ist seit Anfang des Jahres in Aufruhr. In Haiti fordert
eine breite Massenbewegung den Rücktritt von Präsident
Jean Bertrand Aristide. In der Dominikanischen Republik hat ein
Generalstreik den die Gewerkschaften organisiert haben Präsident
Mejía, den De la Rúa der Antillen, in die Enge getrieben
und dadurch eine tiefe politische Krise ausgelöst. Genau wie
in anderen Staaten Lateinamerikas und der Karibik sind es die Pläne
des Währungsfonds sowie die Folgen der bilateralen Freihandelsverträge,
welche das massive Eingreifen der Massenbewegung hervorrufen.
lesen |
| |
| Bolivien |
| Zur Lage in Bolivien... |
Autoren: Anna Lehmann und Marc
Turm
Kurz vor dem Verstreichen der "Schonfrist" gegenüber der Regierung
des "Progressisten" Mesa steht Bolivien vor einer neuen Welle der
Proteste und Streiks gegen die Fortführung der neoliberalen
Politik des Vorgängers, des Schlächters Sánchez
de Lozada. Die COB (Bolivianische Arbeiterzentrale) hat zum Generalstreik,
Blockaden und zur Schließung des Parlaments aufgerufen, welcher
von der CSUTCB (Gewerkschaftsbündnis der indigenen LandarbeiterInnen
und der ArbeiterInnen in Bolivien) unterstützt wird.
lesen |
| |
| Deutschland |
| Und die Studenten bewegen sich doch! |
Autoren: Anna Lehmann und Marc
Turm
Dezember 2003
Eine Welle von Protesten geht in den letzten Monaten durch Deutschland.
Arbeiter, Rentner, Arbeitslose, Studenten demonstrieren gegen den
neoliberalen Großangriff der Bourgeoisie, nicht nur in Deutschland,
sondern auch in anderen europäischen Ländern und sogar
den USA. Auch in den Halbkolonien wie Argentinien oder Bolivien
gab es in letzter Zeit soziale Unruhen, deren Auslöser zunehmend
die Privatisierung der Ressourcen und die Vergesellschaftung der
Schulden der Kapitalisten sind.
Die Privatisierungsoffensive richtet sich jetzt auch in Deutschland
gegen hier bisher "unantastbare" Grundbereiche des gesellschaftlichen
Lebens wie Bildung, Gesundheit, Wasser- und Stromversorgung.
In Deutschland gehen deswegen unter Anderen die Studenten auf die
Straße, um gegen die Kürzungspakete an den Hochschulen,
die Kürzungen im Bildungsbereich und den "sozialen Abbau" im
allgemeinen zu protestieren.
lesen
|
| |
Dezember
2003
Deutschland |
| Die Gewerkschaften und die Frage eines
Generalstreiks |
Seit dem Ausverkauf des Metallerstreiks im Osten
hat sich einiges getan. Die Bourgeoisie ist zum Frontalangriff auf
die Errungenschaften der Arbeiterklasse übergegangen. Währenddessen
vertieft sich die Krise des Regimes, was sich in verzerrter Form
in der immer höheren Wahlenthaltung wiederspiegelt. Obwohl
die Gewerkschaftsführung darauf bedacht ist, nichts gegen diese
Angriffe zu unternehmen, gelingt es ihr nicht die Unzufriedenheit
von Unten gänzlich zu kontrollieren. Trotz des Boykotts der
Gewerkschaftsführung beginnt sich der Widerstand zu formieren.
Aufgrund des von unten kommenden Druckes werden Teile der Gewerkschaftsbürokratie
nach links gedrängt. Diese sowie verschiedene Basisorganisationen
haben zu einer Demo in Berlin aufgerufen, die entgegen aller Prognosen
starken Zulauf hatte. Im Gefolge dieser ersten Erfolges, haben die
Basisorganisationen und kritischen Gewerkschafter Aufwind bekommen
und bereits zu weiteren Protestkundgebungen aufgerufen.
lesen |
| |
Datum: 17/10/2003
Interview mit Javo Ferreira (LOR-CI) |
| "Der Aufstand von
El Alto hat die Frage nach der Macht gestellt" |
Quelle: LVO 127
La Verdad Obrera interviewte Javo Ferreira, führendes Mitglied
der Liga Obrera Revolucionaria (Cuarta Internacional) aus Bolivien,
Schwesterorganisation der PTS aus Argentinien.
lesen |
| |
| Pressemeldungen |
| |
| 13:45
Lokalzeit 19:45h |
| Der
Schlächter Sánchez de Losada hat angekündigt demnächst
zurückzutreten. |
| Übersetzung aus: Bolpress vom
17.10.2003 |
| |
| |
| Der
Präsident wird immer einsamer, die NFR zieht sich aus der Koalition
zurück |
| Manfred fordert Sánchez de Lozada
auf zurückzutreten |
| Übersetzung aus: Bolpress vom
17.10.2003 |
| |
| |
| "Guerra
del Gas" in Bolivien |
| Nachbarschafts Regierung hat die Macht
in El Alto |
| Übersetzung aus: Bolpress vom
16.10.2003 |
| |
| |
| |
NIEDER MIT DER DEMOKRATIE DER REICHEN,
DER PRIESTER UND DER MILITÄRS
FÜR EINE ARBEITER-, BAUERN- UND ARMENREGIERUNG
NIEDER MIT SÁNCHEZ DE LOSADA! |
| Dringendes
Flugblatt der LOR-CI aus Bolivien |
| LOR-CI (15/10/2003 22:59) |
| |
| |
| |
| 14/10/03 |
| Alle
auf die Strasse zur Unterstützung der Arbeiter und Bauern in
Bolivien |
| Die argentinische Regierung soll die
diplomatischen Beziehungen zu den Mördern abbrechen |
| Autor: PTS/ FT-EI |
| |
15.10.2003
Ereignisse in Bolivien
|
| Bolivien und der Kampf ums Gas |
| lesen |
| |
| Oktober 2003 |
| Bayernwahlen |
| Das Ergebnis der Wahl in
Bayern - Ausdruck der Krise des Regimes? |
Alle Großorganisationen
- neben den Parteien auch die Kirchen und die Gewerkschaften - verlieren
an Mitgliedern.
In Bayern sind viele Menschen nicht wählen gegangen. Vorallem
Arbeiter, Arbeitslose, Jugendliche und Frauen haben sich nicht an
den Wahlen beteiligt. Die CSU, Schwesterpartei der CDU, erhielt
mehr als 60% der abgegeben Stimmen. Die SPD ist in Bayern fast in
die Bedeutungslosigkeit abgerutscht. Der
Kanzler droht immer wieder mit Rücktritt oder Auflösung
der Koalition falls seine Politik nicht umgesetzt wird, wärend
die Opposition in internen Streitigkeiten verwickelt ist und kein
eigenes "Konzept" vorstellen kann. BDI-Chef Michael Rogowski mahnt
die Parteien zur Einigkeit und plädiert für die vollständige
Umsetzung aller von der Regierung geplanten Reformen plus "konstruktive
Ergänzungen" durch die Oppositionsparteien. Die
Bayernwahlen haben offenbart, was sich schon längst abzeichnete:
Eine schleichende Krise des Regimes in Deutschland als Ergebnis
der Krise der Sozialdemokratie und des Stalinismus sowie des langsamen
Niedergangs des Kapitalismus.In diesem
Artikel möchten wir einen Blick auf die sich in Deutschland
abspielenden politischen Prozesse werfen, um zu einer möglichst
korrekten Einschätzung der politischen Lage zu gelangen. Dies
ist die Grundvoraussetzung, um im Kampf gegen die Angriffe seitens
der Bourgeoisie Aussicht auf Erfolg zu haben.
lesen
|
|
| Bolivien |
Drohende Eskalation des "Krieges ums Gas" in Bolivien
Leitartikel aus Indymedia Deutschland |
|
Seit der landesweiten Demonstration gegen den Ausverkauf
des Gases am 19. September mit 100.000 TeilnehmerInnen und nach
mindestens fünf Toten bei Angriffen der gemeinsamen Einheiten von
Militär und Polizei auf Strassenblockaden im Altiplano (Hochland)
droht der sog. "Guerra del Gas" rasch zu eskalieren. Ganze Städte
und mehrere Provinzen von La Paz sind durch Strassenblockaden abgeschnitten
und haben erste Versorgungsprobleme. Felipe Quispe, Anführer der
Landarbeitergewerkschaft CSUTCB, erklärte am Donnerstag laut junge
Welt, daß die im Norden Boliviens lebenden Aymara im Konflikt mit
der Regierung zu den Waffen gegriffen haben. Für den heutigen Montag
wurde von den Gewerkschaften zu einem unbefristeten Generalstreik
und Strassenblockaden aufgerufen, des weiteren ist am Dienstag ein
Solidaritätsmarsch von Cochabamba zum Ort Warisata geplant, wo es
zu den Toten gekommen war. Mittlerweile wurde die Armee und Luftwaffe
in Alarmbereitschaft versetzt. Allerdings gibt gibt es auch Hinweise,
dass Teile des Militärs sich in diesem Konflikt gegen die Regierung
wenden.
Mehr Infos auf Deutsch Indymedia
Deutschland
Infos auf Spanisch Indymedia
Bolivia
Hintergründe und Analysen (Spanisch) unter Fracción
Trotskysta |
 |
| |
Aus
Estrategia Internacional Nr. 19
Januar 2003
Bushs
kriegerische Offensive |
| Ein
Versuch die imperialistische Hegemonie neu zu definieren |
von Juan Chingo und Aldo Santos
Auf Grund der neuerlichen Interventionspolitik, die die USA als
aggressive Reaktion auf die Attentate vom elften September verfolgen
und die sich auf ihre unvergleichliche militärische Vormachtstellung
stützt, behaupten viele Analytiker, dass wir uns an der Schwelle
zu einer neuen Ära der amerikanischen Supermacht befinden.
Von der weltweiten Wirtschaftskrise und den Gründen, die die
USA zu diesem offensiven Versuch, die Weltordnung neu zu gestalten,
veranlassen ausgehend, betrachten wir in diesem Artikel die Wahrscheinlichkeit
dass diese Strategie für sie zu einem Erfolg bzw. im Gegenteil
eher zu einer Beschleunigung ihres Niedergangs und zur Entstehung
einer weltweiten "Unordnung" führt.
lesen
 |
| |
Sofortige Einstellung des Bußgeldverfahren gegen alle Antikriegsaktivisten!!!
 |
| |
| Deutschland |
| Der "Wohlfahrtsstaat" soll
abgeschafft werden - und das um jeden Preis |
Autor: M.T.
Die Offensive gegen die Arbeiterklasse, welche die Regierung Schröder
und die Grünen mit wohlwollender Zustimmung der CDU/CSU und
der FDP und unter lautem Schweigen der PDS eingeleitet hat, erfolgt
im Rahmen einer tiefen wirtschaftlichen Krise, die den gesamten
sogenannten "Wohlfahrtsstaat" in Frage stellt. Nach der Katastrophe
des II Weltkriegs aus der Notwendigkeit entstanden, den revolutionären
Impetus der Massen einzudämmen, steht dieser heute vor dem
Aus.
lesen
 |
| |
| März 2003 |
| Gemeinsame
Erklärung zum Irakkrieg |
Nieder mit dem imperialistischen Krieg von Bush, Blair
und ihren Verbündeten! Sieg dem Irak!
Gemeinsame Erklärung zum Irakkrieg von Liga für eine revolutionär-kommunistische
Internationale (Australien, Britannien, Deutschland, Österreich,
Schweden, Tschechien, Ukraine) und Fracción Trotskista (Argentinien,
Mexiko, Brasilien, Chile, Bolivien)
lesen |