LeninTrotsky1921LeninTrotsky
 
     
 
    Artikel
    Theorie
    Publikationen
    Über uns
    Sektionen
    Links
     
     
     
     
    Zurück
.Deutschland
Bruch des Status Quo - Zuspitzung des Klassenkampfes in Deutschland
Der von der deutschen Bourgeoisie und ihrer Regierung mit dem Segen von Opposition und Kirche (sowohl katholischer als auch protestantischer) iniziierte Generalangriff auf die historischen Errungenschaften der Arbeiterbewegung -Sozialkahlschlag- zielt darauf ab, die relative Produktivität der Arbeit durch die Erhöhung der Arbeitsstunden und die Verelendung der Lohnabhängigen sowie durch die Verelendung von großen Teilen der Bevölkerung zu steigern. Angesichts der, durch den Hegemonieverlust des amerikanischen Imperialismus bedingten interimperialistischen Spannungen, verfolgt die deutsche Bourgeoisie das strategische Ziel, die Arbeit zu verbilligen, um ihren Aktionsradius Radius erweitern zu können. Aufgrund ihrer Macht und wirtschaftlichen Stärke ist sie dazu berufen die Angriffe gegen die Errungenschaften der europäischen Arbeiter zu führen. Dazu muss sie sich aber erst von der Last des deutschen "Sozialstaates" und seiner Kosten befreien.
lesen
 
Flyer verteilt bei Opel-Bochum
Opel ist kein Einzelfall!
Regierung, Opposition und Bosse haben eine Großoffensive gegen die von uns Arbeitern hart erkämpften sozialen Errungenschaften gestartet. Arbeitslose werden kriminalisiert und zur Zwangsarbeit für 1€ pro Stunde verurteilt. Dies drückt nicht nur auf die Löhne, sondern führt auch dazu, dass der/die welche/r den Job vorher zum Tariflohn gemacht hat, auf die Strasse gesetzt wird. Genausowenig wie der Arbeitslose dafür kann, dass der andere seinen Job verliert, sind die Arbeiter im Ausland daran schuld, dass die Bosse mit Verlegungen der Betriebe dorthin drohen. Diese Angriffe auf Arbeiter und Arbeitslose sind das Ergebnis einer ganzen Reihe verlorener und verratener Arbeitskämpfe
lesen
 
Flyer verteilt bei der Montagsdemo in Leipzig
Weg mit Hartz IV und Agenda 2010
Die Kapitalisten und ihre Regierung versuchen uns zu betrügen. Arbeitszeitverlängerung und Kürzungen führen nur zu einer Verschlechterung der allgemeinen Lebensbedingungen, zu einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit und einer Verarmung der Arbeiter sowie der Arbeitslosen, der Rentner und der Alleinerziehenden.
lesen
 
Offener Brief An alle trotzkistischen Organisationen, die sich auf die politische Unabhängigkeit der Arbeiter berufen
ES IST NOTWENDIG EINE EINHEITLICHE KAMPAGNE GEGEN DEN "MINISTERIALIMUS" ZU STARTEN
Mit der Kabinettsbildung der Lula Regierung in Brasilien hat Miguel Rosseto, eines der wichtigsten Vertreter von Democracia Socialista (Sozialistische Demokratie), Mitglied der internationalen Strömung Vereingtes Sekretariat, das Ministeramt für landwirtschaftliche Entwicklung angenommen. Wie es von einem Minister der Verwaltung eines beliebigen kapitalistischen Staates nicht anders zu erwarten wäre, Rosseto ist Bestanteil der von Lula gegen die Arbeiter geführten Politik einschließlich der brutalen Unterdrückung der in der Landlosenbewegung sem-terras organisierten Arbeiter während die o.g. Legislaturperiode. Der Fall Rosseto ist nichts anders als der Einbruch des "Ministerialismus" in den Reihen der trotzkistischen Bewegung.
lesen
 
Kuba
Überlegungen über seine Geschichte und Gegenwart
Die kubanische Revolution hat wieder einen wichtigen Platz in der lateinamerikanischen und internationalen Politik seit ihrer Einbeziehung in die sogenannte „Achse des Bösen" durch die Regierung Bush und weil es in den politischen Regimen der wesentlichen herrschenden Klassen im Süden Amerikas einen Wechsel gegeben hat. Fidel Castro hat als Ehrengast die Amtseinführung von Lucio Gutierrez in Ekuador, Nestor Kirchner in Argentinien und Lula da Silva in Brasilien gefeiert. Andererseits ist durch die kürzlichen Erschießungen von drei Schiffsentführern und die Verurteilung dieses Ereignisses durch Intellektuelle, die sich bis vor Kurzem sehr zu ihrer Verbindung zum Castrismus bekannt haben, die Diskussion über den Charakter des kubanischen Regimes an erste Stelle gerückt. Gleichzeitig zeigt die Neuordnung unter den kubanischen Dissidenten, wo sich ein Sektor hervorhebt, der nicht zu den Würmern von Miami gehört, um die sogenannte Nachfolge von Fidel Castro auf der Insel zu erlangen, die in den imperialistischen Medien und von der Opposition zum castristischen Regime der Übergang genannt wird, die Wichtigkeit davon.
lesen
 
Theorie
Trotzki und Gramsci
Ein posthumer Dialog
Antonio Gramsci, wie Trotzki , war ein Erbe des Denkens der Komintern vor ihrer stalinistischen Entartung. Diese war die bedeutendste revolutionäre Organisation der Arbeiterklasse, die jemals existierte: der Marxismus in der Offensive. Während heute der Trotzkismus nur noch eine sehr schwache Kontinuität mit jener revolutionären Bewegung der Vorkriegszeit aufweisen kann, erfuhr die Theorie von Gramsci ein noch bitteres Schicksal. Nach dem II Weltkrieg wurde Gramscis Gedanke von der italienischen KP von Palmiro Togliatti und später vom Euro-Kommunismus aufgegriffen, um eine Strategie zu formulieren, die offen das bürgerliche Regime unterstützte (eine theoretische Operation, die der Stalinismus mit dem Vermächtnis Trotzkis niemals hätte erfolgreich durchführen können); heutzutage weitverbreitete Lektüre in akademischen Kreisen, benutzt von allerart Karrieristen und Regierungsbeamten.
lesen
 
Die Theorie der Revolution nach Trotzki und nach Gramsci
Permanente Revolution oder Stellungskrieg
Man weiß, dass im November 1917, als Lenin und die Mehrheit der Partei sich der Position Trotzkis angenähert hatten und versuchten eine industrielle Regierung in Gang zu bringen als sich nur an der politischen Regierung zu beteiligen, Sinowjew und Kamenew starr auf der traditionellen Position der Partei beharrten und sich für eine revolutionäre Koalitionsregierung einsetzten, sie deswegen aus dem Zentralkomitee ausschieden und kurz davor waren mit der Partei zu brechen.' Wenn man diese Äußerung Gramscis betrachtet, oder andere die in dieselbe Richtung gehen , könnte man zu der voreiligen Annahme kommen, dass er was die Diskussion um die Sowjetunion um 1924 herum angeht, eine mit der Theorie der Permanenten Revolution solidarische Position vertreten habe. In Wirklichkeit jedoch treten seine Differenzen mit der Theorie von Trotzki wenn man von dieser Einschätzung der Lage in Russland absieht an einigen Stellen deutlich zu Tage.
lesen
 
Frauen
Doppelte Arbeitszeit, doppelte Fesseln
In einer Zeit hoher Arbeitslosigkeit, wie wir sie derzeit erleben, klingt es paradox, dass viele Menschen unter den Folgen von Überlastung leiden: 50%der männlichen Beschäftigten sind überlastet. Für sie ist das Lohneinkommen (pro Stunde) deutlich geringer. Unter den arbeitenden Frauen ist die Überlastung, statisch nicht so hoch, sie liegt bei 28% der weiblichen Beschäftigten. Aber in diesen Zahlen fehlen die Stunden der Hausarbeit, die zu einer Verdoppelung oder manchmal sogar zu einer Verdreifachung der Arbeitszeit führen.
lesen
 
Deutschland
Aufruf zur kritischen Wahlunterstützung für die PSG bei der EU-Wahl
Die Trotzkistische Fraktion-Vierte Internationale ruft dazu auf, bei der Wahl zum EU-Parlament die Stimme der Partei für Soziale Gleichheit PSG zu geben. Diesen Schritt tun wir nicht, weil wir mit Theorie und Praxis der PSG und ihres Internationalen Komitees IK, das sich fälschlicherweise und autoproklamatorisch als 4. Internationale ausgibt, einverstanden wären. Aber obwohl die PSG nur ein sehr unvollkommener Ausdruck der Suche nach einer Alternative zum Reformismus ist, der mit Rentenreform, Hartzreformen, Gesundheitsreformen und den Kriegen gegen die Völker Jugoslawiens und Afghanistans immer mehr sein arbeiterInnenfeindliches Gesicht zeigt, kann eine Stimme für sie doch Ausdruck des sozialen und klassenmäßigen Protestes sein. (...)
lesen
 
Italia
Der Frühling in Melfi
"Der Anfang einer neuen Geschichte", "Sieg in Melfi", "Frühling in Melfi" so titelten die Zeitungen der italienischen Linken, nach dem Triumph der Arbeiter der Fiat. Einundzwanzig Tage dauerte der Kampf mit radikalisierten Mitteln, wie z.B. Streiks, Massenversammlungen, Streikposten vor den Toren der Fiat und Zusammenstöße mit der Polizei und solidarische Streiks auf der ganzen Halbinsel. Vor dem Hintergrund der breiten Ablehnung der italienischen Beteiligung am Irakkrieg, einer tiefen wirtschaftlichen Krise, der Zunahme der sozialen Proteste und einer allmählichen Zermürbung der Berlusconi Regierung, hat sich die italienische Arbeiterklasse wieder in den Mittelpunkt der politischen Szene gestellt. Einige Medien haben berichtet, dass dies nach 25 Jahren das erste Abkommen bei Fiat ist, in dem die Forderungen der Arbeiter und nicht nur die der Bosse berücksichtigt worden sind.
lesen
 
Irak
Irakische Arbeiterklasse
Zwischen den Mahlsteinen von Imperialismus und islamistischen Fanatismus
 
USA
Es stinkt nach Fäulnis … in Washington
Wiedereinmal, wie ein Gespenst, sind die Folgen des Irakkriegs und dem sogenannten "Krieg gegen den Terrorismus" wieder Topthema auf der Ebene der internationalen Politik. Dies schafft wieder eine enorme Quelle für Spannungen zwischen den verschiedenen imperialistischen Ländern und den USA sowie innerhalb der einzigen weltweiten Superpower. Die terroristischen Attentate vom 11. März in Madrid und die angekündigte Entscheidung des zukünftigen spanischen Premierministers, das spanische Militärkontingent aus der Besatzungsarmee im Irak zurückzuziehen, falls diese nicht von der UNO unterstützt würde. zeigte wieder die Schwäche der "Koalition" auf, welche die nordamerikanischen Truppen unterstützen. Angesichts dieser geladenen internationalen Lage, die Vorwürfe die zwischen der Bush Regierung und dem Exberater im Kampf gegen den Terrorismus, Richard Clarke, während der öffentlichen Anhörungen vor der parlamentarischen Kommission ausgetauscht werden, die die Verantwortung und die Fehler untersucht, welche möglicherweise die Anschläge vom 11. September 2001 hätten vermeiden können, haben die Gemüter in Washington weiter erhitzt.
lesen
 
Mittlerer Osten
Die Ermordung Ahmed Yassins und der israelische Staatsterrorismus
Am 22. März hat das israelische Militär Ahmed Yassin, den Gründer und geistigen Führer der palästinensischen islamischen Organisation Hamas, brutal ermordet, just als er eine Moschee in Gaza verließ. Die Regierung Sharon rechtfertigte die kriminelle Vorgehensweise des israelischen Staates als Bestandteil des "Kriegs gegen den Terror", ihres Alliierten Bush. Seit Beginn der zweiten Intifada im September 2000, setzt der israelische Staat auf die gezielte Ermordung von Anführern und Aktivisten. Diese werden von Apache Hubschraubern und F 16 Kampfjets aus, welche die USA freundlicherweise dem israelischen Staat zur Verfügung stellen, mit Raketen beschossen. In den letzten drei Jahren hat Israel bereits mehr als 150 Anführer der Intifada "hingerichtet" und insgesamt sind mehr als 2500 Palästinenser ermordet worden, viele von ihnen Kinder.
lesen
 
IV. Internationale
An die Organisationen der MRCI (Bewegung für die Wiedergründung der Vierten Internationale)
Vom 20. bis 22. April 2004 habt ihr, die MRCI, zu einer offenen Konferenz in Buenos Aires, Argentinien, für die Wiedergründung der IV. Internationale aufgerufen/eingeladen. In der Einladung ruft ihr, "alle Kämpfer der Avantgarde und revolutionären Organisationen der klassenbewussten Linken auf, sich uns in der Diskussion und Ausarbeitung des Programms und der Perspektiven für die Wiedergründung der IV. Internationale anzuschließen". Wie wir in Eurem Schreiben lesen konnten, beruht die Einladung auf den vier Grundprinzipien, auf die sich die MRCI gründet: Die Aktualität der sozialistischen Revolution und der Diktatur des Proletariats, dem Kampf gegen die Klassenkollaboration, der Notwendigkeit der sozialen bzw. politische Revolution in den ehemaligen Arbeiterstaaten und der Strategie des Kampfes gegen den Kapitalismus, die auf einen Programm von Übergangslosungen aufgebaut ist.
lesen
 
Spanien
Spanien kündigt turbulente Zeiten an
Das brutale Attentat vom 11. März in Madrid und die dramatischen Entwicklungen danach, welche zu einem vollkommen unerwarteten Sieg der PSOE (Partido Socialista Obrero Español) geführt haben, werden wichtige Konsequenzen haben, in Spanien genauso wie auf internationaler Ebene. Die Niederlage der Volkspartei (PP) von José María Aznar, ist ein herber Schlag für Bushs Strategie, der damit einen wichtigen Alliierten für seine kriegstreiberische Politik verloren hat und das zu einem Zeitpunkt, zu dem seine Präsidentschaft durch die Manipulationen und Lügen in Frage gestellt wird, mit denen er den Irakkrieg gerechtfertigt hat.
lesen
 
Spanien
Die Attentate von Madrid, die Antikriegsbewegung und die Position der revolutionären Sozialisten
Wir, die internationalistischen Revolutionäre der FT verurteilen das brutale Attentat vom 11. März und wir solidarisieren uns mit den Familien der Opfer die nichts mit der reaktionären Politik Aznars zu tun hatten, die zum größten Teil Arbeiter, Einwanderer und Studenten waren. Weit entfernt von der Heuchelei der Führer der imperialistischen Länder wie Bush, Blair, Chirac, Prodi, Berlusconi etc., die mit großen Krokodilstränen die Anschläge beklagt haben und jetzt darüber diskutieren wie sie ihre Antiterrorpolitik ausfeilen können.
lesen
 
Haiti
Nach dem Sturz von Aristide:
Imperialismus raus aus Haiti
Einen Tag nachdem er das Land unter unklaren Umständen verlassen hatte, warf der haitianische Ex-Präsident aus seinem vorübergehenden Exil in der Zentralafrikanischen Republik der Regierung George Bushs vor, seinen Sturz inszeniert zu haben. Nach seiner Version haben ihn amerikanische Soldaten dazu gezwungen, zurückzutreten und an Bord eines Flugzeuges zu steigen, dass ihn nach Afrika brachte.
lesen
 
Haiti
Hurrikan in der Karibik
Die frühere Insel Santo Domingo ist seit Anfang des Jahres in Aufruhr. In Haiti fordert eine breite Massenbewegung den Rücktritt von Präsident Jean Bertrand Aristide. In der Dominikanischen Republik hat ein Generalstreik den die Gewerkschaften organisiert haben Präsident Mejía, den De la Rúa der Antillen, in die Enge getrieben und dadurch eine tiefe politische Krise ausgelöst. Genau wie in anderen Staaten Lateinamerikas und der Karibik sind es die Pläne des Währungsfonds sowie die Folgen der bilateralen Freihandelsverträge, welche das massive Eingreifen der Massenbewegung hervorrufen.
lesen
 
Bolivien
Zur Lage in Bolivien...
Autoren: Anna Lehmann und Marc Turm
Kurz vor dem Verstreichen der "Schonfrist" gegenüber der Regierung des "Progressisten" Mesa steht Bolivien vor einer neuen Welle der Proteste und Streiks gegen die Fortführung der neoliberalen Politik des Vorgängers, des Schlächters Sánchez de Lozada. Die COB (Bolivianische Arbeiterzentrale) hat zum Generalstreik, Blockaden und zur Schließung des Parlaments aufgerufen, welcher von der CSUTCB (Gewerkschaftsbündnis der indigenen LandarbeiterInnen und der ArbeiterInnen in Bolivien) unterstützt wird.
lesen
 
Deutschland
Und die Studenten bewegen sich doch!
Autoren: Anna Lehmann und Marc Turm
Dezember 2003
Eine Welle von Protesten geht in den letzten Monaten durch Deutschland. Arbeiter, Rentner, Arbeitslose, Studenten demonstrieren gegen den neoliberalen Großangriff der Bourgeoisie, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern und sogar den USA. Auch in den Halbkolonien wie Argentinien oder Bolivien gab es in letzter Zeit soziale Unruhen, deren Auslöser zunehmend die Privatisierung der Ressourcen und die Vergesellschaftung der Schulden der Kapitalisten sind.
Die Privatisierungsoffensive richtet sich jetzt auch in Deutschland gegen hier bisher "unantastbare" Grundbereiche des gesellschaftlichen Lebens wie Bildung, Gesundheit, Wasser- und Stromversorgung.
In Deutschland gehen deswegen unter Anderen die Studenten auf die Straße, um gegen die Kürzungspakete an den Hochschulen, die Kürzungen im Bildungsbereich und den "sozialen Abbau" im allgemeinen zu protestieren.
lesen
 
Dezember 2003
Deutschland
Die Gewerkschaften und die Frage eines Generalstreiks
Seit dem Ausverkauf des Metallerstreiks im Osten hat sich einiges getan. Die Bourgeoisie ist zum Frontalangriff auf die Errungenschaften der Arbeiterklasse übergegangen. Währenddessen vertieft sich die Krise des Regimes, was sich in verzerrter Form in der immer höheren Wahlenthaltung wiederspiegelt. Obwohl die Gewerkschaftsführung darauf bedacht ist, nichts gegen diese Angriffe zu unternehmen, gelingt es ihr nicht die Unzufriedenheit von Unten gänzlich zu kontrollieren. Trotz des Boykotts der Gewerkschaftsführung beginnt sich der Widerstand zu formieren. Aufgrund des von unten kommenden Druckes werden Teile der Gewerkschaftsbürokratie nach links gedrängt. Diese sowie verschiedene Basisorganisationen haben zu einer Demo in Berlin aufgerufen, die entgegen aller Prognosen starken Zulauf hatte. Im Gefolge dieser ersten Erfolges, haben die Basisorganisationen und kritischen Gewerkschafter Aufwind bekommen und bereits zu weiteren Protestkundgebungen aufgerufen.
lesen
 
Datum: 17/10/2003
Interview mit Javo Ferreira (LOR-CI)
"Der Aufstand von El Alto hat die Frage nach der Macht gestellt"
Quelle: LVO 127
La Verdad Obrera interviewte Javo Ferreira, führendes Mitglied der Liga Obrera Revolucionaria (Cuarta Internacional) aus Bolivien, Schwesterorganisation der PTS aus Argentinien.
lesen
 
Pressemeldungen
 
13:45 Lokalzeit 19:45h
Der Schlächter Sánchez de Losada hat angekündigt demnächst zurückzutreten.
Übersetzung aus: Bolpress vom 17.10.2003
 
 
Der Präsident wird immer einsamer, die NFR zieht sich aus der Koalition zurück
Manfred fordert Sánchez de Lozada auf zurückzutreten
Übersetzung aus: Bolpress vom 17.10.2003
 
 
"Guerra del Gas" in Bolivien
Nachbarschafts Regierung hat die Macht in El Alto
Übersetzung aus: Bolpress vom 16.10.2003
 
 
 
NIEDER MIT DER DEMOKRATIE DER REICHEN, DER PRIESTER UND DER MILITÄRS
FÜR EINE ARBEITER-, BAUERN- UND ARMENREGIERUNG
NIEDER MIT SÁNCHEZ DE LOSADA!
Dringendes Flugblatt der LOR-CI aus Bolivien
LOR-CI (15/10/2003 22:59)
 
 
 
14/10/03
Alle auf die Strasse zur Unterstützung der Arbeiter und Bauern in Bolivien
Die argentinische Regierung soll die diplomatischen Beziehungen zu den Mördern abbrechen
Autor: PTS/ FT-EI
 
15.10.2003
Ereignisse in Bolivien
Bolivien und der Kampf ums Gas
lesen
 
Oktober 2003
Bayernwahlen
Das Ergebnis der Wahl in Bayern - Ausdruck der Krise des Regimes?
Alle Großorganisationen - neben den Parteien auch die Kirchen und die Gewerkschaften - verlieren an Mitgliedern.
In Bayern sind viele Menschen nicht wählen gegangen. Vorallem Arbeiter, Arbeitslose, Jugendliche und Frauen haben sich nicht an den Wahlen beteiligt. Die CSU, Schwesterpartei der CDU, erhielt mehr als 60% der abgegeben Stimmen. Die SPD ist in Bayern fast in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht.
Der Kanzler droht immer wieder mit Rücktritt oder Auflösung der Koalition falls seine Politik nicht umgesetzt wird, wärend die Opposition in internen Streitigkeiten verwickelt ist und kein eigenes "Konzept" vorstellen kann. BDI-Chef Michael Rogowski mahnt die Parteien zur Einigkeit und plädiert für die vollständige Umsetzung aller von der Regierung geplanten Reformen plus "konstruktive Ergänzungen" durch die Oppositionsparteien. Die Bayernwahlen haben offenbart, was sich schon längst abzeichnete: Eine schleichende Krise des Regimes in Deutschland als Ergebnis der Krise der Sozialdemokratie und des Stalinismus sowie des langsamen Niedergangs des Kapitalismus.In diesem Artikel möchten wir einen Blick auf die sich in Deutschland abspielenden politischen Prozesse werfen, um zu einer möglichst korrekten Einschätzung der politischen Lage zu gelangen. Dies ist die Grundvoraussetzung, um im Kampf gegen die Angriffe seitens der Bourgeoisie Aussicht auf Erfolg zu haben.

lesen

Bolivien

Drohende Eskalation des "Krieges ums Gas" in Bolivien
Leitartikel aus Indymedia Deutschland
Cochabamba
Seit der landesweiten Demonstration gegen den Ausverkauf des Gases am 19. September mit 100.000 TeilnehmerInnen und nach mindestens fünf Toten bei Angriffen der gemeinsamen Einheiten von Militär und Polizei auf Strassenblockaden im Altiplano (Hochland) droht der sog. "Guerra del Gas" rasch zu eskalieren. Ganze Städte und mehrere Provinzen von La Paz sind durch Strassenblockaden abgeschnitten und haben erste Versorgungsprobleme. Felipe Quispe, Anführer der Landarbeitergewerkschaft CSUTCB, erklärte am Donnerstag laut junge Welt, daß die im Norden Boliviens lebenden Aymara im Konflikt mit der Regierung zu den Waffen gegriffen haben. Für den heutigen Montag wurde von den Gewerkschaften zu einem unbefristeten Generalstreik und Strassenblockaden aufgerufen, des weiteren ist am Dienstag ein Solidaritätsmarsch von Cochabamba zum Ort Warisata geplant, wo es zu den Toten gekommen war. Mittlerweile wurde die Armee und Luftwaffe in Alarmbereitschaft versetzt. Allerdings gibt gibt es auch Hinweise, dass Teile des Militärs sich in diesem Konflikt gegen die Regierung wenden.

Mehr Infos auf Deutsch Indymedia Deutschland
Infos auf Spanisch Indymedia Bolivia
Hintergründe und Analysen (Spanisch) unter Fracción Trotskysta
 
Aus Estrategia Internacional Nr. 19
Januar 2003
Bushs kriegerische Offensive
Ein Versuch die imperialistische Hegemonie neu zu definieren
von Juan Chingo und Aldo Santos
Auf Grund der neuerlichen Interventionspolitik, die die USA als aggressive Reaktion auf die Attentate vom elften September verfolgen und die sich auf ihre unvergleichliche militärische Vormachtstellung stützt, behaupten viele Analytiker, dass wir uns an der Schwelle zu einer neuen Ära der amerikanischen Supermacht befinden. Von der weltweiten Wirtschaftskrise und den Gründen, die die USA zu diesem offensiven Versuch, die Weltordnung neu zu gestalten, veranlassen ausgehend, betrachten wir in diesem Artikel die Wahrscheinlichkeit dass diese Strategie für sie zu einem Erfolg bzw. im Gegenteil eher zu einer Beschleunigung ihres Niedergangs und zur Entstehung einer weltweiten "Unordnung" führt.

lesen
 

Sofortige Einstellung des Bußgeldverfahren gegen alle Antikriegsaktivisten!!!


 
Deutschland
Der "Wohlfahrtsstaat" soll abgeschafft werden - und das um jeden Preis
Autor: M.T.
Die Offensive gegen die Arbeiterklasse, welche die Regierung Schröder und die Grünen mit wohlwollender Zustimmung der CDU/CSU und der FDP und unter lautem Schweigen der PDS eingeleitet hat, erfolgt im Rahmen einer tiefen wirtschaftlichen Krise, die den gesamten sogenannten "Wohlfahrtsstaat" in Frage stellt. Nach der Katastrophe des II Weltkriegs aus der Notwendigkeit entstanden, den revolutionären Impetus der Massen einzudämmen, steht dieser heute vor dem Aus.
lesen
 
März 2003
Gemeinsame Erklärung zum Irakkrieg
Nieder mit dem imperialistischen Krieg von Bush, Blair und ihren Verbündeten! Sieg dem Irak!
Gemeinsame Erklärung zum Irakkrieg von Liga für eine revolutionär-kommunistische Internationale (Australien, Britannien, Deutschland, Österreich, Schweden, Tschechien, Ukraine) und Fracción Trotskista (Argentinien, Mexiko, Brasilien, Chile, Bolivien)
lesen